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Am Samstag, den 21. Juni trafen die besten deutschen 15er Rugbyspielerinnen beim Rugby Club Leipzig zum ersten Auswahlturnier der Regionalligen aufeinander. Die Auswahl des Ostens war darauf mit mehreren Extratrainingseinheiten bestens vorbereitet, mit 28 Spielerinnen, von RK03, SC Berliner, Berliner SV,RC Dresden, RC Erfurt, USV Jena und dem RC Leipzig (10 Spielerinnen), gingen sie in das Turnier.
Der Norden war nur in geringer Zahl angereist, denn viele Spielerinnen vom Meister FC St. Pauli fehlten. Mit nur 16 Spielerinnen, von SC Germania-List, Wiedenbrücker TV, FC Schwalbe Hannover hatte der Norden demnach ein großes Pensum zu absolvieren. Der Westen musste auch ohne den 2.Liga Meister ASV Köln auskommen, doch die Sielerinnen von Heusenstamm, Eintracht Frankfurt, Marburg, Aachen und Trier gaben mit 20 Spielerinnen ihr Bestes.
Der Süden mussten auf einige Stammspielerinnen verzichten, da Abiturientinnen und verletzte und angeschlagene Nationalspielerinnen, die 5 Wochen in Folge EM (15er und 7er) und noch die offene deutsche 7er Meisterschaft gespielt haben, abgesagt haben. Mit 24 Spielerinnen von SC Neuenheim, Heilbronn, Stuttgart, München und Nürnberg, Freiburg und dem Heidelberger RK traten sie beim Turnier an.
Als Trainer der Auswahlen waren für den Osten Marko Piehler und Patrick Freyburg, für den Norden Frank Albrecht, für den Westen Karen Weikard und für den Süden Michael Beckert am Start.
Das Turnier begann um 11 Uhr mit dem ersten Spiel das der Osten als Gastgeber gegen die Mannschaft der Regionalauswahl Süd bestritt. Und zur Halbzeit bahnte sich eine kleine Überraschung an, denn der Osten führte nach den ersten 15 Minuten mit 10:0 gegen den Süden,, der noch nicht in sein Spiel gefunden hatte. Doch konnte Michael Beckert durch seine Halbzeitworte und Einwechslungen mehr Ordnung in das Spiel des Südens bringen und der Osten brachte seine 2. Mannschaft auf den Platz um allen die Chance zum Spielen zu geben und so endete das Spiel mit einem 10:10 Unentschieden.
Die erste Überraschung des Tages war perfekt, aber es wird nicht die Letzte bleiben.
Im Nächsten Spiel spielte nun der Norden gegen den Westen, und auch die Nordauswahl erwischte es in dieser Partie eiskalt, denn der Westen entschied das Spiel mit 12:0 für sich.
Was war das! , denn vor dem Turnier waren der Norden und der Süden die vermeintlichen Favoriten gewesen und nach den ersten beiden Spielen stand die Welt Kopf.
Nach einer Kurzen Pause trat dann der Norden gegen den Osten an, doch der Norden war durch das Ergebnis aus den beiden Spielen zuvor gewarnt und aufgerüttelt und spielte konzentriert und entschied das Spiel mit 17:5 für sich.
Der Süden war nun entschlossen das Ruder herum zu reißen und im Spiel gegen den Westen zu Überzeugen, und in diesem Spiel fanden die Südspielerinnen wieder in ihr Spiel und kannten klar mit 22:0 gewinnen.
Das Turnier war nun völlig offen, denn erste die letzten beiden Spiel sollten darüber entscheiden wer das Turnier denn nun gewinnen sollte.
Im vorletzten Spiel trafen nun die angenommenen Favoriten aus Nord und Süd aufeinander, es wurde ein spannendes Spiel denn viele der Spielerinnen kennen sich auch aus der 1. Bundesliga. Der Süden konnte mit 5:0 in Führung gehen, doch der Norden konnte auch einen Versuch verbuchen der auch erhöht wurde. Und so stand es dann plötzlich 7:5 für den Norden. Für beide Mannschaften ging es durch das Unentschieden und die Niederlage in der Vorrunde in diesem Spiel um Alles, denn nur der Sieger konnte das Turnier noch gewinnen. In der zweiten Halbzeit legte dann Marina Apfel den erlösenden Versuch für den Süden und das Spiel endete mit 12:7 für den Süden, der nun auch schon als Turniersieger feststand. Das Spiel jedoch das nun folgte, sollte auf alle Platzierungen der weiteren Mannschaften Einfluss haben.
Der Osten ließ hier nichts mehr anbrennen und setzte sich klar mit 29:0 gegen die Westauswahl durch.
Nachdem die Tabelle fertig war hatten der Norden und der Westen einen Spielpunktegleichstand von 5 Spielpunkten aus 3 Spielen, doch im direkten Vergleich hatte der Westen doch den Norden besiegt, und somit belegt der Westen den 3. Platz knapp vor dem Norden, der auch noch das Turnier hätte gewinnen können mit einem Sieg im letzten Spiel. Der Osten belegt überraschend den 2.Platz denn der Gastgeber konnte damit neue Begeisterte in seiner Region gewinnen, die das Frauenrugby nun anders betrachten. Der Süden konnte zum Schluss doch noch, als der Motor warmgelaufen war, als Favorit überzeugen und ging als Sieger aus dem Turnier hervor.
Im nächsten Jahr wird der Turniermodus noch etwas verändert werden, denn dann wird der Kader der Nationalmannschaft noch aus den Auswahlen herausgezogen und wird als 5. Mannschaft an den Start gehen.
Ein gelungenes Turnier bei dem es nach einem kühlen Start mit Nieselregen dann doch noch herrlichstes Juniwetter wurde.
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